herbst · kuchen&gebackenes

extra fluffige kokos-cashew-cookies

 

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(li) heute regnet es schon den ganzen tag schnürsenkel, und die temperatur hat sich von einem tag zum anderen auf 16°C mehr als halbiert. das fühlt sich nach der hitze und trockenheit einfach herrlich an.
das haselnussbaby, die frau hund und ich haben daher auch einen feuchten spaziergang unternommen, und als wir heimkamen, war mir so herbstlich-gemütlich nach tee… und dann macht ja frische luft  bekanntlich auch hungrig.

und was passt besser zum tee als kekse?

keine mehr im haus – juhu! ich hab eine ausrede zu backen 🙂

auf der suche nach dem idealen cookie-rezept wurde ich auf die schnelle irgendwie nicht fündig, und mir schwebte auch die ganze zeit so ein ganz bestimmter geschmack im gehirn herum… kokos-schoko-cookies, die ich vor jahren mit einer freundin in belgien zu silvester gebacken hatte und die einfach der inbegriff von zartschmelzend-fluffigen keksen mit softem, chewy kern gewesen waren… hach ja, nostalgie. es hilft nix, sagte das lustzentrum, du musst jetzt DIESE UND ZWAR GENAU DIESE COOKIES HABEN!

also, ran an den speck, äh, das kokosöl.
spoiler: sie sind genauso butterzart und weich und makronenmäßig und mhhhhmmmmjjjaaammmmmmmm wie damals in diesem dunklen belgischen winter… dass ich nur noch weiße schoki im haus hatte, macht das ergebnis irgendwie nur noch besser, und die cashewkerne, die ich spontan mit hineingemischt habe, noch knackiger. also alles was ein richtig guter cookie braucht!

für ca. 12-15 cookies
120g feine kokosraspeln
2TL backpulver
eine prise salz
ein halber TL zimt
3 TL pfeilwurzelmehl
60g kokosblütenzucker
100g dinkelmehl, vollkorn oder type 1050
100g cashewnüsse, grob zerkleinert
70g vegane weiße schokolade
80g vegane margarine z.B. alsan bio
30g kokosöl
2-3 EL pflanzenmilch, löffelweise zugeben

erst alle trockenen zutaten gut mischen. inzwischen die schokolade, margarine und kokosöl schmelzen (achtung, weiße schokolade verbrennt viel schneller als dunkle und bildet dann so blöde karamellartige harte zuckerklumpen) und zusammen mit etwas pflanzenmilch untermischen. gut verkneten, so dass ein krümeliger, ziemlich fettiger keksteig entsteht. ggf. kurz kaltstellen, muss aber nicht sein.
mit den händen zu kleinen kugeln formen, plattdrücken und in den 170°C heißen ofen schieben und 10-12 minuten backen (ja, nur so kurz! die werden dann erst fest wenn sie rauskommen, nicht zu lange backen sonst werden sie hart).
…und am besten noch warm zu einer tasse gewürztee (oder english breakfast oder yogitee oder grüntee, whatever) genießen.

 

 

Anmerkungen:
1. in meinem nostalgischen original wurde wie gesagt dunkle schokolade verwendet, was auch mega lecker war, und wir haben die damals auch nicht geschmolzen sondern fein gehackt und stückig reingegeben. dafür war ich schlicht zu faul (tip auch wegen den cashews – es gibt z.b. von rapunzel und gepa cashewbruch zu kaufen, da spart man sich das zerkleinern, und außerdem ist der auch noch billiger! guckt mal im local fairtrade- oder bioladen!)

2. natürlich muss man nicht margarine UND kokosöl nehmen, es geht auch eine sorte fett. mag einfach den geschmack von kokos, deswegen habe ich hier kokos in mehreren varianten genommen, und die alsan hat aber finde ich sehr angenehme backeigenschaften, deswegen die kombi.

3. man sagt, dieses rezept eignet sich auch geradezu wunderbar, um das fett ganz klassisch vorher zu aromatisieren, wenn das dein ding ist 🙂

namaste!

 

[disclaimer: werbung da marken-nennung ohne dass die autorin daraus einen vorteil hatte, meine persönliche meinung wurde von der genannten marke in keiner weise beeinflusst]

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